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Ökumenische Notfallseelsorge
Notfallseelsorge versteht sich als "Erste Hilfe für die Seele" in akuten Notsituationen. Seit 1999 begleiten Nofallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, den Rettungsdiensten, den Notärzten und der Polizei seelsorglich Menschen in akuten Notsituationen. Etwa 50 Seelsorgerinnen und Seelsorger der katholischen und evangelischen Kirche im Kreis Kleve engagieren sich zurzeit in der Notfallseelsorge. Die Notfallseelsorge und die Feuerwehrseelsorge im Kreis Kleve steht in ökumenischer Verantwortung des Evangelischen Kirchenkreises Kleve und des Katholischen Kreisdekanates Kleve. Zusammensetzung der
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10 Jahre Notfallseelsorge im Kreis Kleve: „In der Dunkelheit werden wir gebraucht und nicht im Scheinwerferlicht“
„Ohne Gott und seine Hilfe sind wir hilflose Helfer“, sagte Pfarrer Hans-Joachim Wefers, Superintendent des Kirchenkreises Kleve. So begann der zum Dank an die Notfallseelsorger gestaltete Festakt „10 Jahre Notfallseelsorge im Kreis Kleve“ mit einem Dank an Gott in der St. Antonius-Pfarrkirche Kevelaer. Zu dem Festakt hatte Wefers gemeinsam mit Kreisdechant Propst Theodor Michelbrink ins Konzert- und Bühnenhaus Kevelaer eingeladen.Seit 1999 begleiten im Kreis Kleve Notfallseelsorger Menschen in akuten, seelischen Notfallsituationen. „Zu etwa der Hälfte potentiell bedeutsamer Situationen werden Notfallseelsorger heute gerufen“, sagte Joachim Müller-Lange, Landespfarrer für Notfallseelsorge der evangelischen Kirche im Rheinland. Solch bedeutsame Situationen können sich vielfältig ergeben. Zum Aufgabenspektrum der Ökumenischen Notfallseelsorge gehört die Betreuung von Schicksalsschlägen Getroffener ebenso wie ihrer Angehörigen und anderer Beteiligter wie Augenzeugen und ‚Täter’. Auch Einsatzkräfte brauchen Hilfe, um traumatische Erlebnisse an kleinen und großen Katastrophenschauplätzen zu verarbeiten. „Wer beruflich stark sein muss, muss auch mal Gefühle zeigen dürfen“, sagte Diakon Berthold Steeger, Feuerwehrseelsorger in Kevelaer, dazu. „Den Menschen zu dienen, ihnen die Möglichkeit zu geben zu reden“, umschrieb Diakon Manfred Wiskamp, Leiter der Koordinierungsstelle, die im Büro des Kreisdekanates in Kleve angesiedelt ist, die Aufgabe der Notfallseelsorger. Die Bedeutung der Feuerwehrseelsorge in der Praxis, stellte auch Kleves Kreisbrandmeister Paul-Heinz Böhmer dar. Sorgsamer Umgang mit körperlicher und seelischer Gesundheit seien wichtig um professionellen Einsatz zu gewährleisten.
„In der Dunkelheit werden wir gebraucht und nicht im Scheinwerferlicht“, sagte Festredner Müller-Lange. Auf dem Festakt trat die Notfallseelsorge aber aus der Dunkelheit und präsentierte ihre erfolgreiche Arbeit. Was in zehn Jahren gemeinsam und ökumenisch bewegt worden ist, erklärten Mitglieder der Koordinierungsgruppe. „Es war eine gute und richtige Entscheidung, die Notfallseelsorge und die Feuerwehrseelsorge im Kreis Kleve einzurichten“, zog Hubert Lemken, Büroleiter des Kreisdekanates Kleve und Mitarbeiter der Koordinierungsgruppe, ein positives Resümee.
Propst Michelbrink sprach seinen Dank sowohl den Notfallseelsorgern für die geleistete Arbeit, als auch den Gästen im vollbesetzten Bühnenhaus für die gute Zusammenarbeit aus. Dankesworte gab es auch von der stellvertretenden Landrätin, Hubertina Croonenbroek, Kevelaers Bürgermeister Dr. Axel Stibi und in schriftlicher Form von Ronald Pofalla (MdB) und Karl-Heinz Florenz (MdEP).
![]() Dank gab es aber auch von den Notfallseelsorgern selbst. Für zehn Jahre Einsatz für die Notfallseelsorge im Kreis Kleve zeichneten ihre Koordinatoren, Diakon Wiskamp und der evangelische Pfarrer Albrecht Mewes, Hubert Lemken mit seinem Team und Matthias Schwartges aus. Zur Erinnerung erhielten sie Dankes- und Anerkennungsurkunden und silberne Erinnerungsmedaillen.
Download "Rückblick - 10 Jahre Feuerwehrseelsorge und Notfallseelsorge"
10 Jahre Notfallseelsorge und Feuerwehrseelsorge im Kreis Kleve Notfallseelsorge versteht sich als „Erste Hilfe für die Seele“ in akuten Notsituationen. Seit 10 Jahren begleiten Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, den Rettungsdiensten, den Notärzten und der Polizei seelsorglich Menschen in akuten Notsituationen. Etwa 50 Seelsorgerinnen und Seelsorger der katholischen und evangelischen Kirche im Kreis Kleve engagieren sich zurzeit in der Notfallseelsorge. Die Notfallseelsorge und die Feuerwehrseelsorge im Kreis Kleve stehen in ökumenischer Verantwortung des Evangelischen Kirchenkreises Kleve und des Katholischen Kreisdekanates Kleve.Im Rahmen eines Jubiläumstages wird auf die Anfänge der Notfall- und Feuerwehrseelsorge zurückgeblickt und gleichzeitig der Blick nach vorne gerichtet. Das 10-jährige Jubiläum wird am Dienstag, 10. März 2009 begangen.
Beginn ist um 18.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Antonius Kevelaer mit Kreisdechant Propst Theodor Michelbrink und Superintendent Pfarrer Hans-Joachim Wefers. Die Predigt halten Pfarrerin Karin Dembek und Diakon Berthold Steeger. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Musikgruppe „Horizonte“.
Zeit für Begegnung und Austausch ist ab 19.30 Uhr im Konzert- und Bühnenhaus Kevelaer möglich, bevor um 20 Uhr die Jubiläumsveranstaltung beginnt. Nach Begrüßung der Gäste durch Kreisdechant und Superintendent, Grußworte, auch durch den Bürgermeister der Stadt Kevelaer, Dr. Axel Stibi, wird Diakon Manfred Wiskamp, Emmerich, der der Koordinierungsgruppe der Notfallseelsorge im Kreis Kleve angehört, eine Hinführung in das Thema geben. Der Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, Joachim Müller-Lange, wird den Festvortrag halten.
Die Präsentation „10 Jahre Notfallseelsorge und Feuerwehrseelsorge im Kreis Kleve“ gibt einen Rückblick und Ausblick mit Texten und Bildern. Die musikalische Umrahmung im Bühnenhaus übernimmt die Brassband „Flying Valves“.
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