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Das Stadtkomitee der
Katholiken in Recklinghausen

Teilnehmer der Stadtkomitee-Klausurtagung in der Wasserburg Rindern
im Mai 2006
mit dem Erfinder des Quadratologos Manuel Franke (3. v. r.)) Foto: Weber
Neue Herausforderungen für die Pfarrgemeinderäte
und Verbände in Recklinghausen
Klausur des Stadtkomitees der Katholiken in
Recklinghausen
Vierzehn Mitglieder der Vollversammlung des Stadtkomitees der Katholiken aus
Recklinghausen machten
sich am Wochenende des 12./13. Mai 2006 auf den Weg zur
Klausurtagung in die Wasserburg Rindern bei
Kleve. Das Thema der Tagung lautete:
„Stadtkomitee – quo vadis?“
und Ziel war es, Überlegungen
über die zukünftigen Inhalte und Arbeitsweisen anzustellen. Die Zeit von
nicht
ganz einem Tag war knapp bemessen. Doch gegen Ende der Veranstaltung wurde
einstimmig festgestellt,
dass es sehr sinnvoll war, eine solche Tagung
durchzuführen. Gerade die neuen Mitglieder waren erfreut
und erstaunt zugleich,
zu erfahren, welche Arbeit das Stadtkomitee in Recklinghausen leistet, in
welchen
Bereichen es tätig ist und wie vielfältig die Bandbreite zwischen
kirchlichem, politischem und
gesellschaftlichem Engagement ist und welche
Möglichkeiten sich jedem/jeder Einzelnen bietet sich
auf der Stadtebene mit
einzubringen.
Der Einstieg am Freitag Abend
wurde mit dem Erfinder des Quadratologos Herrn Manuel Franke aus Münster
mit
einem gestalterischen Element eröffnet und führte in die Idee und die Maltechnik
ein. Bereitwillig
ließen sich Teilnehmer auf das Experiment ein und waren über
ihre künstlerischen Fähigkeit verwundert
und stolz gleichermaßen, was in ihnen
steckt. Und so war es nicht verwunderlich, dass einige sogar ein
zweites Bild
anfertigten; es traten kleine Künstler zutage. In dem aus insgesamt sechzehn
Bildern zusammen-
gesetzten Ganzen wird für die Dauer der laufenden
Legislaturperiode im Erich-Klausener-Haus im Konferenz-
raum 3 in der Kemnastraße
7 in Recklinghausen ausgestellt sein. So konnte jedes Mitglied mit seiner ganz
eigenen Handschrift zum „Bild von Kirche“ beitragen. „Genau das wollten wir
erzielen“ so der Vorsitzende
des Stadtkomitees Heinz Bernd Terbille. „Jeder soll
mit seinen Vorstellungen und mit seinem Können
zum Gelingen der Arbeit des
Stadtkomitees und dem Vermitteln einer modernen Kirche in Recklinghausen
beitragen“. Auch Geschäftsführer Marcus Weber, der die Idee des Quadratologos
einbrachte war von dem
Ergebnis begeistert. „So konnten wir einen gelungenen
Einstieg ohne große Diskussionen, wie wir sie sonst
von der Gremienarbeit
kennen, in die Thematik finden.“
Der Anfang war also gemacht! Und
so waren am nächsten Morgen alle motiviert, sich in den weiteren
Verlauf mit
einzubringen. Drei Fragestellungen wurden durch die Moderatorin Beate Weghake
von der
Wasserburg gestellt:
1. Was ist das Stadtkomitee der Katholiken in
Recklinghausen?
2. Was ist das Stadtkomitee für mich? und
3. Was will ich
dort mitgestalten und wofür brauche ich das Stadtkomitee?
Die Antworten waren sehr
vielfältig. Auch die Erkenntnis, dass wir als Katholiken in der Gesellschaft
fast
als Exoten gelten, gehörte zu einem der Ergebnisse. "Es ist bald einfacher
ist zu sagen, dass man schwul
oder lesbisch ist, als dass man zugibt, aktiv in
der katholischen Kirche mitzuarbeiten", so eine Teilnehmerin
der Klausurtagung.
Aus diesen drei Fragestellungen
wurden konkrete Ziele in Kleingruppen formuliert und an die bestehenden
bzw.
noch einzurichtenden Sachausschüsse angegliedert.
Das Stadtkomitee hat sich hohe
aber nicht unerreichbare Ziele gesetzt, wie zum Beispiel die Erreichung
von Alleinstehenden/Singles/Kinderlosen durch spezielle Angebote, die inhaltliche
Gestaltung des
Wihnachtsmarktes auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen oder die
Mithilfe bei Beerdigungen durch Laien
und die intensive Mitwirkung bei
Wortgottesdiensten mit Kommunionfeiern durch Laien.
Das Fazit der Klausurtagung in
der Schlussrunde war es, dass es ein gutes und konstruktives Miteinander
war und
es in zwei Jahren, also in der Mitte der Legislaturperiode, auf jeden Fall eine
weitere
Bestandsaufnahme des bisher Erreichten und eine Fortsetzung der ersten
Klausurtagung des Stadtkomitees
der Katholiken in Recklinghausen geben soll.
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